Warum ich immer das Originalbild im Bild behalte – Ein Blick hinter die Kulissen meiner Fotografie
- wernerdreblow
- 10. März
- 3 Min. Lesezeit
Jetzt bin ich zum zweiten Mal gefragt worden, warum ich denn immer das Originalbild im Bild mache? Stimmt, das mache ich – und es ist wahrscheinlich auch der einzige Beweis, den ich noch fotografiere. Ich könnte meine Bilder auch ganz ohne Fotografie entstehen lassen. Aber hier geht es nicht darum, einfach nur ein Bild zu machen, ohne zu fotografieren. Hier geht es um einen Kunden, eine Idee, meine Umsetzung mit KI und Photoshop. Alles zusammen muss stimmen, übereinander oder ineinander passen, bis der Kunde sagt: „Jo, so habe ich mir das vorgestellt.“ Die Fotografie ist noch immer der wichtigste Bestandteil meiner Arbeiten (Composing). Eigentlich brauche ich die KI nur für die Location oder den Hintergrund. Alles andere wird sowieso in Photoshop gemacht.
Warum das Originalbild so wichtig ist
Ich weiß, viele denken, dass man heute alles mit KI machen kann. Und ja, das stimmt auch – aber für mich ist das Originalbild der Anker. Es ist das Fundament, auf dem alles aufbaut. Ohne das Originalfoto fehlt die Seele des Bildes. Es gibt dem Ganzen Tiefe, Authentizität und eine gewisse Echtheit, die man nicht einfach so nachbauen kann.
Wenn ich ein Composing erstelle, dann will ich, dass die verschiedenen Elemente harmonisch zusammenpassen. Das Originalbild hilft mir dabei, die Perspektive, das Licht und die Stimmung richtig einzufangen. Die KI kann zwar tolle Hintergründe generieren, aber sie ersetzt nicht die echte Kameraarbeit.

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Wie ich KI und Photoshop in meine Arbeit integriere
Ich nutze KI vor allem, um Locations oder Hintergründe zu erstellen, die ich so nicht fotografieren kann oder die einfach zu aufwendig wären. Das spart Zeit und eröffnet kreative Möglichkeiten. Aber das ist nur der erste Schritt.
Danach kommt Photoshop ins Spiel. Hier wird alles zusammengesetzt, angepasst und verfeinert. Ich arbeite mit Ebenen, Masken und Effekten, bis alles perfekt zusammenpasst. Das Originalbild bleibt dabei immer sichtbar – als Referenz und als Teil des finalen Bildes.
Das ist ein bisschen wie ein Puzzle: Die KI liefert die Teile, Photoshop fügt sie zusammen, und das Originalbild ist das Bild auf der Schachtel, das zeigt, wie das Ganze aussehen soll.
Die Bedeutung von Kundenwünschen und kreativer Umsetzung
Was ich an meinem Job besonders liebe, ist die Zusammenarbeit mit Kunden. Jeder bringt seine eigene Idee mit, und meine Aufgabe ist es, diese Idee zum Leben zu erwecken. Dabei ist es wichtig, flexibel zu bleiben und verschiedene Techniken zu kombinieren.
Manchmal ist der Kunde sich nicht sicher, wie das Endergebnis aussehen soll. Dann probiere ich verschiedene Varianten aus, zeige Zwischenschritte und hole Feedback ein. Das Originalbild hilft dabei, den roten Faden nicht zu verlieren.
Ich erinnere mich an einen Auftrag, bei dem der Kunde eine surreale Szene wollte – mit einem urbanen Hintergrund, der aber irgendwie verträumt wirken sollte. Die KI hat mir geholfen, den perfekten Hintergrund zu generieren, aber das Originalfoto des Models war der Schlüssel, um die richtige Stimmung einzufangen.

Tipps für alle, die mit Composing und KI arbeiten wollen
Falls du selbst mit Composing und KI experimentieren möchtest, hier ein paar Tipps aus meiner Praxis:
Behalte das Originalbild immer im Blick. Es ist dein Anker und deine Referenz.
Nutze KI gezielt. Für Hintergründe oder Elemente, die du nicht selbst fotografieren kannst.
Arbeite mit Ebenen in Photoshop. So kannst du flexibel Änderungen vornehmen.
Hole dir Feedback ein. Gerade bei Kundenprojekten ist Kommunikation das A und O.
Experimentiere, aber verliere nicht die Authentizität. Das Originalfoto gibt deinem Bild die Seele.
Diese Kombination aus Fotografie, KI und Photoshop macht meine Arbeit spannend und abwechslungsreich. Und genau das möchte ich auch meinen Kunden bieten: kreative, bezahlbare Fotografie, die ihre Vorstellungen trifft.
Warum ich Fotografie trotz KI nicht aufgebe
Manchmal werde ich gefragt, ob ich nicht komplett auf KI umsteigen will. Klar, das wäre möglich. Aber für mich ist die Fotografie mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Sie ist Leidenschaft, Handwerk und Kunst zugleich.
Das Originalbild im Bild zu behalten, ist für mich auch eine Art, die Wertigkeit meiner Arbeit zu zeigen. Es ist der Beweis, dass hier echte Fotografie stattgefunden hat – und nicht nur ein digitales Spiel.
Ich möchte, dass meine Kunden wissen: Hier steckt echtes Können drin. Und das spürt man auch im Ergebnis.
Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest oder selbst Interesse an einem Fotoshooting hast, schau doch mal bei https://www.dreblow-art-fotografie.com/ vorbei. Kreative Fotografie in Berlin, die bezahlbar ist und deine besonderen Momente einfängt – das ist mein Versprechen.
Bis bald vor der Kamera!





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